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Medikamentöse Einlagen

Ziel der Wurzelbehandlung ist der zeitnahe, bakteriendichte Verschluß des Wurzelkanalsystems. In manchen Fällen ist allerdings eine medikamentöse Zwischeneinlage  notwendig. Dies kann aus Zeitgründen ( z.B. einer Notfallbehandlung ), sowie bei hochakuten oder eitrigen Entzündung sinnvoll sein.

Es sollen grundsätzlich nur Medikamente verwendet werden, die eine ausgeprägte und lang andauernde Wirksamkeit gegen die verschiedenen Bakterienarten im infizierten Wurzelkanal aufweisen. Dabei sollten diese Medikamente aber keine negativen Wirkungen auf das Gewebe außerhalb des Wurzelkanals, oder auf den Gesamtorganismus aufweisen.

Die Wirksamkeit verschiedener Präparate aber auch die Sinnhaftigkeit der medizinischen Einlage wird allerdings sehr unterschiedlich bewertet. Bei hochgradig bakteriellen und eitrigen Entzündungen kann die medikamentöse Zwischeneinlage während der Einwirkzeit von Tagen bis Wochen, aber einen durchaus positiven Effekt haben.
Solange nicht Studien in großer Zahl vorliegen, die eindeutig das Gegenteil beweisen, sollte auf eine Medikamenteneinlage bei stark infizierten Wurzelkanalsystemen nicht verzichtet werden.

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